Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Deutscher Germanistenverband (DGV)

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Jörg Paulus, Prof. Dr.

Geb. 1961, Professur - Wiss. Ang. seit 2016, Habilitation 2011, Deutschland

Medienwissenschaft (Fachgebiet) - Medien - Komparatistik (Lehrgebiet)

Andere dienstliche Anschrift: Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Medien, Bauhausstraße 11, 99423 Weimar

Homepage: https:/ / www. uni-weimar. de/ de/ medien/ professuren/ medienwissenschaft/ archiv-und-literaturforschung/ personen/ prof-dr-joerg-paulus/

Schriftenverzeichnis im Internet: https:/ / www. uni-weimar. de/ en/ media/ chairs/ media-studies/ archiv-und-literaturforschung/ publikationen/

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Forschungsgebiete:

Besondere Forschungsgebiete: Theoretische Philologie; Medialität der Kultur/Natur; Kulturtechniken; Naturwissenschaften und Literatur; Briefforschung; Jean Paul und seine Zeit; Gegenwartsliteratur, Literatur um 1900

Monographien in Auswahl: Der Enthusiast und sein Schatten. Literarische Schwärmer- und Philisterkritik um 1800. Berlin (de Gruyter) 1998 (zugl. Diss. TU Berlin 1996); Philologie der Intimität. Liebeskorrespondenz im Jean-Paul- Kreis. Berlin 2013

Aufsätze und Beiträge in Auswahl: Kasuistik der Leidenschaft. Schicksal, Charakter und menschliche Natur in Wezels "Hermann und Ulrike". In: A. Košenina und Ch. Weiß (Hg.): Johann Karl Wezel (1747-1819). St. Ingbert (Röhirg) 1997, S. 93-109; "Gespräch zwischen den beiden Gesichtern des Janus". Jean Paul und der Dilettantismus in der Zeit des "Hesperus". In: Jutta Müller-Tamm und Cornelia Ortlieb (Hg.): Begrenzte Natur und Unendlichkeit der Idee. Literatur und Bildende Kunst in Klassizismus und Romantik. Freiburg i. Br. (Rombach) 2005, S. 265-282; Jean Paul: "Flegeljahre". In: Renate Stauf und Cord-Friedrich Berghahn (Hg.): Weltliteratur. Eine Braunschweiger Vorlesung (II). Bielefeld (Verlag für Regionalgeschichte) 2005, S. 209-228; Gerüchteküche und Geistergesprächswerkstatt: Zur Poetisierung des Skandalösen bei Jean Paul (am Beispiel einer Fußnote im "Siebenkäs"). In: Jahrbuch der Jean-Paul-Gesellschaft 41 (2006), S. 113-129; Emigration und Epoché: Karl Löwith: Mein Leben in Deutschland vor und nach 1933. In: Renate Stauf, Cord-Friedrich Berghahn (Hg.): Bausteine der Weltliteratur. Eine Recherche, Heidelberg (Winter), S. 291-306; Liebesbriefkultur als Phänomen (zusammen mit Renate Stauf und Annette Simonis). In: Renate Stauf, Annette Simonis, Jörg Paulus (Hg.): Der Liebesbrief. Schriftkultur und Medienwechsel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Berlin (de Gruyter), S. 1-23; "Schäfersekunden". Liebesbriefe aus der Textwerkstatt Jean Pauls. In: Renate Stauf, Annette Simonis, Jörg Paulus (Hg.): Der Liebesbrief. Schriftkultur und Medienwechsel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Berlin (de Gruyter), S. 35-60; "Theoretische Philologie" Annäherung an eine disziplinäre und methodische Leerstelle. In: C.-F. Berghahn, R. Stauf (Hg.): Philologie als Kultur. Die Germanisch-Romanische Monatsschrift 1909-2009. Heidelberg: Winter 2009, S. 33-50; Mehrfache Gefühlscodierung: Hoffmann von Fallerlebens Liebesbeziehung zu Johanna Kapp und ihre medialen Tranformationen. In: Norbert Otto Eke, Kurt G.P. Schuster, Günter Tiggesbäumker (Hg): Hoffmann von Fallersleben. Internationales Symposion Corvey/Höxter 2008. Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2009, S. 243-269; Posthomerische Desperados: Formationen von Gegenwart und Geschichte in Andrzej Stasiuks Roman "Der weiße Rabe", in: Umstrittene Postmoderne. Lektüren. Hg. von Andrea Hübener, Jörg Paulus und Renate Stauf, Heidelberg: Winter 2010, S. 313-327; 'Unverdaute Allusionen'? Anekdoten und Fallgeschichten bei Karl August Musäus (Roman, Märchen, Unterhaltungserzählung). In: Kleine anthropologische Prosaformen der Goethezeit (1750-1830). Hg. von Alexander Košenina und Carsten Zelle. in Verbindung mit Ute Pott, Hannover (Wehrhahn) 2011; Vielfacher Briefsinn. Philologenleben und Jean-Paul-Enthusiasmus um 1800. In: Jahrbuch der Jean- Paul-Gesellschaft 46, 2012; Expedition. Feldforschung als Schreibauftrag. In: Wechselwirkungen. Die Herausforderung der Künste durch die Technik. Hg. von R. Stauf und C.-F. Berghahn. Heidelberg (Winter) 2014, S. 341-358; Johann Gottfried Bürger: Von der Popularität der Poesie. Zur Poetik des Volkslieds im Sturm und Drang. In: Matthias Buschlinger, Kai Kauffmann (Hg.): Sturm und Drang. Epoche, Autoren, Werke. Darmstadt (Wiss. Buchgesellschaft) 2013, S. 122-138; Wahl der Bodenlosigkeit. Fernwirkungen des Krieges in der autobiographischen Refelxion Joseph Conrads. In: Jan Röhnert (Hg.): Autobiographie und Krieg. Ästhetik, Autofiktion und Erinnerungskultur seit 1914. Heidelberg (Winter) 2014, S. 25-38; Fahren im Futurum (in-)exactum. Zur Autobahn-Metaphorik bei Jürgen Becker. In: Jan Röhnert (Hg.): Die Metaphorik der Autobahn Literatur, Kunst, Film und Architektur nach 1945. Köln (Böhlau) 2014, S. 281-296; „Wieder ein Révenant …“ Jean Paul – Heinrich Laube via Joseph Max. Literarische Postwege und (auto)biographische Inskriptionen. In: Leszek Dziemianko, Marek Halub, Matthias Weber (Hg.): Heinrich Laube (1806-1884). Leben und Werk. Bestandsaufnahmen – Facetten – Zusammenhänge. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2016, S. 183-207; Lessing im Vertrauen. Zur An- und Abwesenheit des Dichters in Liebesbriefen des 19. Jahrhunderts. In: Lessing und das Judentum. Lektüren, Dialoge, Kontroversen im 18. und 19. Jahrhundert. Hg. von Dirk Niefanger, Gunnar Och und Birka Siwczyk. Hildesheim: Olms 2015, S. 257-285; Gefühlsphänomenologie und Affekthandwerk. Emotionalität in philologischen Programmschriften der 1920er Jahre. In: Ästhetische Emotion. Formen und Figurationen zur Zeit des Umbruchs der Medien und Gattungen (1880-1939), hg. von Susanne Knaller und Rita Rieger. Heidelberg: Winter 2016, S. 93-113; Alte und neue Buntschriftstellerei. Literarische Leibniz-Camouflagen und die Publikationsformen populärer Wissensvermittlung. In: G. W. Leibniz und der Gelehrtenhabitus. Anonymität, Pseudonymität, Camouflage, hg. von Wenchao Li. Göttingen: Wallstein 2016, S. 265-282; An der Hand, im Brief und im Buch. Jean Pauls Distributions-Systeme der Liebe und der Lebens-Mittel. In: Jahrbuch der Jean-Paul-Gesellschaft (Bd. 52). Würzburg: Königshausen & Neumann 2017; Das Manicule: »The Hand and Meaning ever all ally'de«. Mit Helga Lutz und Andrea Hübener. In: Satzzeichen. Szenen der Schrift. Berlin: Kulturverlag Kadmos 2017.

Dissertation (Titel): Der Enthusiast und sein Schatten. Literarische Schwärmer- und Philisterkritik um 1800. Diss. TU Berlin 1996

Dissertation - Jahr der Publikation: 1998

Habilitation (Titel): Philologie der Intimität. Liebeskorrespondenz im Jean-Paul-Kreis

Herausgebertätigkeit in Auswahl: Wahlverwandtschaften. Telefongeschichten. Hg. von Jörg Paulus, Rainer Merkel und David Wagner. Berlin (Aufbau) 2002; Jean Paul: Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe. Band IV 2: Briefe an Jean Paul (1794-1797). Hg. von Dorothea Böck und Jörg Paulus. Berlin (Akademie-Verlag) 2004 (Teilband 1: Text, Teilband 2: Kommentar); Der Liebesbrief. Schriftkultur und Medienwechsel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Hg. von Renate Stauf, Annette Simonis, Jörg Paulus. Berlin (de Gruyter) 2008; Experiment Postmoderne. Lektüren. Hg. von Andrea Hübener, Jörg Paulus und Renate Stauf (Heidelberg: Winter 2009); Jean Paul: Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe. Band IV 5: Briefe an Jean Paul (1804-1808). Hg. von Jörg Paulus. Berlin (Akademie-Verlag) (Teilband 1: Text, Teilband 2: Kommentar) Berlin (Akademie Verlag)2011; Blätter der Rilke-Gesellschaft 2010, 2012, 2014, 2016; Geschichtsgefühl und Gestaltungskraft. Fiktionalisierungsverfahren, Gattungspoetik und Autoreflexion bei Ricarda Huch. Hg. von Cord-Friedrich Berghahn, Jörg Paulus und Jan Röhnert. Heidelberg: Winter 2016

Forschergruppen, Forschungsprojekte : Externer Mitarbeiter der Jean-Paul-Edition der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; Kompetenzzentrum Medienanthropologie (Bauhaus-Universität Weimar)

Verbindung mit wiss. Gesellschaften : Mitglied der Lessing-Akademie Wolfenbüttel; Mitglied der Goethe-Gesellschaft Weimar; Mitglied der Jean- Paul-Gesellschaft Bayreuth; Mitglied im Vorstand der internationalen Rilke-Gesellschaft

Weitere Angaben zu Forschungs-, Verwaltungs- und Lehrtätigkeiten: Mitarbeit in zahlreichen Gremien und Arbeitsgruppen der Bauhaus-Universität Weimar

Stipendien: Stipendiat der Goethe-Gesellschaft Weimar

Letzte Aktualisierung: Mon Oct 16 10:41:21 2017