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Prof. Dr. Dorothee Kimmich

Geb. 1961, Professur seit 2002, Habilitation 1999, Tübingen, Deutschland

Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Fachgebiet) - Neuere dt. Literaturwissenschaft (Lehrgebiet)

Anschrift: Eberhard-Karls-Univ. Tübingen - Philosophische Fakultät - Deutsches Seminar - Wilhelmstr. 50 - 72074 Tübingen

E-Mail-Adresse:

Homepage: http://www.dorothee-kimmich.de

Schriftenverzeichnis: http://www.dorothee-kimmich.de

Forschungsgebiete:

  • Medienwissenschaft, Medientheorie, Mediengeschichte
  • Historische Kulturwissenschaft
  • Genderforschung
  • Realismus, Naturalismus
  • Jahrhundertwende, Expressionismus, Neue Sachlichkeit
  • Erzähltheorie
  • Hermeneutik und Literaturtheorie
  • Komparatistische Literaturforschung
  • Literatur und andere Künste
  • Poetik und Ästhetik
  • Beziehungen zwischen Wissenschaften und Kunst

Besondere Forschungsgebiete:

  • Literaturtheorie
  • Literatur und Philosophie im 19. und 20. Jahrhundert
  • Medientheorien in der Moderne
  • Geschichte und Theorie der Kulturwissenschaften
  • Literatur der Klassischen Moderne
  • Dinge in der Literatur- und Kulturgeschichte der Moderne
  • Transkulturalität

Monographien in Auswahl:

  • Epikureische Aufklärungen. Philosophische und poetische Konzepte der Selbstsorge. Darmstadt: WBG 1993.
  • Wirklichkeit als Konstruktion. Studien zu Geschichte und Geschichtlichkeit bei Heine, Büchner, Immermann, Stendhal, Keller und Flaubert. München: Fink 2002.
  • Zur Rezeption der Rezeptionstheorie: Geschichte, Einfluß, Wirkung. Hrsg. von D. K. und Bernd Stiegler. Mit Beiträgen von Gerhart v. Graevenitz, Charles Grivel, Joseph Jurt, Rainer Warning, Anselm Haverkamp und Robert Holub u. a. Berlin: Schriftenreihe des Frankreich-Zentrums der Universität Freiburg 2003.
  • Charlie Chaplin. Eine Ikone der Moderne. Hrsg., eingeleitet und übersetzt von D.K. Frankfurt/Main: Suhrkamp 2003.
  • Universität ohne Zukunft? Beiträge zu einer aktuellen Debatte. Hrsg. von D. K. und Alexander Thumfart. Mit Beiträgen von Dan Diner, Dieter Langewiesche, Hauke Brunkhorst u. a. Frankfurt/Main: Suhrkamp 2004.
  • Einführung in die Literatur der Jahrhundertwende. (Gemeinsam mit Tobias Wilke.) Darmstadt: WBG 2006
  • Denken durch die Dinge: Siegfried Kracauer im Kontext (gemeinsam mit Frank Grunert). München: Fink 2009.
  • Wider den Kulturenzwang. Migration, Kulturalisierung und Weltliteratur (gemeinsam mit Özkan Ezli und Annette Werberger). Bielefeld: Transcript 2009.
  • Der gepflegte Umgang. Interkulturelle Aspekte der Höflichkeit in Literatur und Sprache (gemeinsam mit Wolfgang Matzat). Bielefeld: Transcript 2008.
  • Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart (gemeinsam mit Rolf Günter Renner und Bernd Stiegler). Vollständig überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe. Stuttgart: Reclam 2008.
  • Lebendige Dinge in der Moderne. Konstanz: Konstanz University Press 2011.

Aufsätze und Beiträge in Auswahl:

  • Migration und Literatur: Literatur als Kulturkritik. In: Andrea Allerkamp, Gérard Raulet (Hgg.): Kulturwissenschaften in Europa – eine grenzüberschreitende Disziplin? Münster: Westfälisches Dampfboot 2010, S. 234-249.
  • Moderne ohne Freud? Bemerkungen zu einer sehr deutschen Moderne-Debatte. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 34/2 (2009), S. 222-228.
  • „Nur was uns anschaut sehen wir“. Walter Benjamin und die Dinge. In: Heinz Brüggemann, Günter Oesterle (Hgg.): Walter Benjamin und die romantische Moderne. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009, S. 355-369.
  • Lebendige Dinge bei Walter Benjamin und Robert Walser. In: Dogilmunhak. Koreanische Zeitschrift für Germanistik 110 (2009), S. 9-29.
  • Siegfried Kracauer: Schäbige Dinge im Exil. In: Barbara Thums, Annette Werberger (Hgg.): Was übrig bleibt. Von Resten, Residuen und Relikten. Berlin: Trafo 2009, S. 35-50.
  • Indifferenz oder: Prothesen des Gefühls: Bemerkungen zur Variation einer männlichen Emotion. In: Arcadia 44/1 (2009): Kulturen der Leidenschaften – Leidenschaften der Kulturen, S. 161-174.
  • Öde Landschaften und die Nomaden in der eigenen Sprache. Bemerkungen zu Franz Kafka, Feridun Zaimoglu und der Weltliteratur als „littérature mineure“. In: Özkan Ezli, Dorothee Kimmich, Annette Werberger (Hgg.): Wider den Kulturenzwang. Migration, Kulturalisierung und Weltliteratur. Bielefeld: Transcript 2009, S. 297-315.
  • Kulturwissenschaften als methodisches Paradigma? Zur Analyse der Materialität von Kultur in den Literaturwissenschaften. In: German Studies in India 2 (2008), S. 129-138.
  • Coole Lover oder: „die Wand zwischen Netzhaut und Seele“. Bemerkungen zu Joseph Roths „Flucht ohne Ende“. In: Ingrid Haag (Hg.): L’amour entre deux guerres 1918-1945. Concepts et représentations. Aix-en-Provence 2008 (= Cahiers d'Études Germaniques 55), S. 79-92.
  • Alltägliche Dinge. In: Plurale 7 (2008): Alltag, S. 23-42.
  • War Herakles ein Mann? Bemerkungen zum Stand der literaturwissenschaftlichen Men-Studies. In: Ingrid Hotz-Davies, Schamma Schahadat (Hgg.): Ins Wort gesetzt, ins Bild gesetzt. Gender in Wissenschaft, Kunst und Literatur. Bielefeld: Transcript 2007, S. 160-177.
  • Wie Dinge sich zeigen. In: Heike Gfrereis, Marcel Lepper (Hgg): Deixis. Vom Denken mit dem Zeigefinger. Göttingen: Wallstein 2007, S. 156-169.
  • „Mit blasiert eleganter Frivolität“. Von der Begegnung mit fremden Dingen. In: Zeitschrift für Kulturwissenschaften 1 (2007): Fremde Dinge, S. 73-82.
  • Fremde Dinge – Zur Einführung (gemeinsam mit Michael C. Frank, Bettina Gockel, Thomas Hauschild, Kirsten Mahlke). In: Zeitschrift für Kulturwissenschaften 1 (2007): Fremde Dinge, S. 9-16.
  • 1839. Die Daguerreotypie. In: Roland Borgards, Almuth Hammer, Christiane Holm (Hgg): Kalender kleiner Innovationen. 50 Anfänge einer Moderne zwischen 1755 und 1856. Für Günter Oesterle. Würzburg: Königshausen und Neumann 2006, S. 365-371.
  • Die Lust am Überleben: Sexualität und Kunst in den Romanen Wolfgang Koeppens. In: Walter Erhart (Hg.): Wolfgang Koeppen & Alfred Döblin. Topographien der literarischen Moderne. München: Iudicium 2005 (= Treibhaus 1), S. 209-220.
  • Lebendige Dinge in der klassischen Moderne: Wahrnehmung, Erinnerung und Ästhetik in der „fluiden Welt“ – dans un „monde fluide“. In: Thomas Keller (Hg.): Transgressions / défis / provocations: transferts culturels franco-allemands. Aix-en-Provence 2005 (= Cahiers d'Études Germaniques 48),S. 133-145.
  • Auf der Suche nach dem ganzen Menschen. Die künstlichen Paradiese epikureischen Glücks im Rokoko. In: Manfred Beetz, Hans-Joachim Kertscher (Hg.): Anakreontische Aufklärung. Tübingen: Niemeyer 2005 (= Hallesche Beiträge zur europäischen Aufklärung 28), S. 77-92.
  • „Wir sehen nur was uns anschaut“. Walter Benjamin und die Welt der Dinge. In: Barbara Straka, Detlev Schöttker (Hgg.): Schrift, Bilder, Denken. Walter Benjamin und die Künste. Katalog zur Ausstellung im Haus am Waldsee, Berlin 2004/2005. Frankfurt/Main: Suhrkamp 2004, S. 156-167.
  • Geschichte in Großaufnahme. Siegfried Kracauers Reflexionen zu einer Medientheorie als Geschichtsphilosophie. In: Akten des X. Internationalen Germanistenkongresses Wien 2000: Zeitenwende – Die Germanistik auf dem Weg vom 20. ins 21. Jahrhundert. Hg. v. Peter Wiesinger. Bd. 10: Geschlechterforschung und Literaturwissenschaft. Bern: Lang 2003, S. 359-366.
  • Das Glück der Sorglosen: Bemerkungen zur literarischen Kritik einer Ethik der Selbstsorge. In: Christof Mandry (Hg.): Literatur ohne Moral. Literaturwissenschaften und Ethik im Gespräch. Münster: LIT 2003, S. 109-123.
  • „Ist das eine Schlacht?“ Heine, Immermann, Stendhal und Flaubert: Erzählen von Ereignissen. In: Thomas Rathmann (Hg.): Ereignis. Konzeptionen eines Begriffs in Geschichte, Kunst und Literatur. Köln u.a.: Böhlau 2003, S. 45-62.
  • Dimensionen von Gender Studies: Cultural Studies und Gendertheorie in den Literaturwissenschaften. Kongruenzen und Differenzen. In: Freiburger Frauen Studien 12 (2003), S. 31-47.

Dissertation (Titel): Epikureische Aufklärungen. Philosophische und poetische Konzepte der Selbstsorge. Darmstadt: WBG 1993.

Dissertation - Jahr der Publikation: 1993

Habilitation (Titel): Wirklichkeit als Konstruktion. Studien zu Geschichte und Geschichtlichkeit bei Heine, Büchner, Immermann, Stendhal, Keller und Flaubert. München: Fink 2002.

Herausgebertätigkeit in Auswahl:

  • Zeitschrift für Kulturwissenschaften (gemeinsam mit Michael C. Frank, Bettina Gockel, Thomas Hauschild und Kirsten Mahlke)
  • Germanistik (gemeinsam mit Wilfried Barner, Jürgen Fohrmann, Klaus Grubmüller, Helmut Henne, Christine Lubkoll). Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen. Tübingen: Niemeyer.
  • Basis-Scripte. Reader Kulturwissenschaft (gemeinsam mit Schamma Schahadat). Bielefeld: Transcript.
  • Reihe zur Tübinger Poetikdozentur
  • Kulturen in Bewegung. Beiträge zur Theorie und Praxis der Transkulturalität (gemeinsam mit Schamma Schahadat). Bielefeld: Transcript 2012.
  • Kulturtheorie (gemeinsam mit Thomas Hauschild und Schamma Schahadat). Bielefeld: Transcript 2010.
  • Vom Hineinschneiden der Dinge in den Raum oder: Warum ein marokkanischer Basar ein Gedicht ist. Bemerkungen zu einer Poetik bei Hofmannsthal. In: Wolfgang Braungart u.a. (Hg.): George Jahrbuch 2012/2013, S. 179-196.
  • Lob des "Nebeneinander". Zur Kritik kulturalistischer Mythen bei Kafka und Wittgenstein. In: Kimmich, Dorothee / Schahadat, Schamma (Hg.): Kulturen in Bewegung. Beiträge zur Theorie und Praxis der Transkulturalität. Bielefeld: Transcript 2012.

Forschergruppen, Forschungsprojekte :

  • Graduiertenkolleg Transkulturalität (in Vorbereitung)
  • Forschungsprojekt "Ähnlichkeit als kulturtheoretisches Paradigma" mit Anil Bhatti und dem Exzellenzcluster der Universität Konstanz
  • Forschungsprojekt "Dinge"
  • ;Suhrkamp-Forschungskolleg
  • "Kulturtheorie", zusammen mit Thomas Hauschild und Schamma Schahadat, Basis-Skripte Readerreihe bei Transcript
  • Promotionsverbund „Abgrenzung - Ausgrenzung - Entgrenzung: Gender als Prozess und Resultat von Grenzziehungen"

Weitere Angaben zu Forschungs-, Verwaltungs- und Lehrtätigkeiten:

  • Tübinger Poetik-Dozentur (www.poetik-dozentur.de)
  • Binationaler Master-Studiengang "Interkulturelle Binationale Deutsch-Französische Studien"
  • Betreuung des Erasmus-Austausches mit den Universitäten Lódz und Krakau
  • Studiendekanin, zuständig für Staatsexamen

Letzte Aktualisierung: Wed Oct 16 09:36:03 2013


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