Besondere Forschungsgebiete Deutsch-amerikanische Literaturgeschichte, Schlüsselstellen in der Literatur, Geschichte der Philologien, Grimm-Philologie
Monographien
Zusammen mit Frederik Arnold, Robert Jäschke und Steffen Martus: Schlüsselstellen. Wie die Literaturwissenschaft zitiert. Göttingen: Wallstein 2026 (im Druck) (Kleine Schriften zur literarischen Ästhetik und Hermeneutik 13) ( https://www.wallstein-verlag.de/9783835360853-schluesselstellen.html ).
--- Lothar Bluhm in: Arbitrium 44 (2026), S. 72–75.
Aufsätze und Beiträge
FACHAUFSÄTZE und REZENSIONSESSAYS:
Vom Hexameter zum Shloka. Praxeologie, Poetologie und Politik der Übersetzungen Friedrich Schlegels aus dem Altindischen. (In Bearbeitung für den Band zur Tagung "Medien an der Schwelle. Praktiken, Poetologien, Politik um 1800", organisiert von Daniel Ehrmann und Dennis Schäfer.)
Vom Stammbaum zum Rhizom. Kurt M. Steins Germericanlyrik als mehrsprachige Kunstform der deutsch-amerikanischen Community im Chicago der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. (Eingereicht für den Band zum Workshop "Fliehende Sprachen. Grammatik – Literatur – Politik", organisiert von Florian Scherübl.)
Jüdische Quellen im Werk der Brüder Grimm. Mit Neuigkeiten zur Golemsage. (Eingereicht für den Band zur Tagung "Das Werk der Brüder Grimm im Spannungsfeld antijüdischer Stereotype und antisemitischer Vereinnahmung", organisiert von der Universität Kassel und der Grimmwelt Kassel.)
Philologie und Bibliophilie. In: (Festschrift zum 125. Jubiläum der Gesellschaft der Bibliophilen) (Eingereicht und angenommen.)
Codex olim Clementis Brentanonis. Über den Umgang mit altdeutschen Handschriften im 19. Jahrhundert. Am Beispiel der Mss. germ. qu. 719 und 764 (Königsteiner Liederbuch u. a., Neidhart-Lieder). In: Wirkendes Wort (2026), H. 1. (Eingereicht und angenommen.)
Heinrich Heines Göttinger Studium, Friedrich Bouterwek und "Die Romantische Schule" – eine Spurensuche. In: (Band zur Tagung "Friedrich Bouterwek (1766–1828) Schriftsteller und Philosoph der Sattelzeit"). (Im Druck.)
Zusammen mit Frederik Arnold, Robert Jäschke und Steffen Martus: Schlüsselstellen der Literatur. Zur Messung literaturwissenschaftlicher Interpretationsintensität. In: DHd 2026. (Eingereicht.)
Poetische Goldgräberstimmung. Der Antiquariatsbuchhandel und sein Einfluss auf die deutsche Literatur und Philologie nach 1800. In: Der Flohmarkt ruft. Prolegomena zu einer Kulturgeschichte des Flohmarkts. Hrsg. von Robin-Martin Aust und Maike Rettmann. Göttingen 2026. (Im Druck.)
Verfahrene Verfahren im altdeutschen Dorf. Droste-Hülshoffs "Die Judenbuche" als rechtsgeschichtlicher Gegenentwurf. In: ZfGerm N. F. 36 (2026), H. 2, S. 76–95. (Im Druck.)
„Ich weiß eine alte Kunde, Die hallet dumpf und trüb’“. Philologische Seitenhiebe in Heines Dichtung. In: „Maschentausendabertausendweit“. Texte deuten. Festschrift für Lothar Bluhm. Bd. 2. Hrsg. von Janin Aadam, Michael Bahn, Kathrin Heintz und Walther Kühn. Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier 2025 (Koblenz-Landauer Studien zu Geistes-, Kultur- und Bildungswissenschaften 40), S. 333–350.
Zusammen mit Frederik Arnold und Robert Jäschke: Advances and Challenges in the Automatic Identification of Indirect Quotations in Scholarly Texts and Literary Works. In: Proceedings of the 5th International Conference on Natural Language Processing for Digital Humanities, Jg. 2025, S. 179–190. Online unter: https://aclanthology.org/2025.nlp4dh-1.15/
Strong und weak ties der Philologie. Über kollaborative Arbeit in der Frühphase des Deutschen Wörterbuchs. In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 68 (2024), S. 99–123.
Zusammen mit Joana van de Löcht: Der "Simplicissimus" aus Jacob Grimms Besitz. Zur Wiederentdeckung in Poznań. In: Simpliciana. Schriften der Grimmelshausen-Gesellschaft 46 (2024), S. 337–347.
Die gefälschten tschechischen Königinhofer und Grünberger Handschriften und ihre deutsche Rezeption. Zu Goethes altböhmischem Gedicht "Das Sträußchen" und anderem. In: Gefälschte Provenienzen in der Literatur und ihren Wissenschaften. Hrsg. von Madeleine Brook und Stefanie Hundehege. Göttingen: Wallstein 2024 (Kulturen des Sammelns 10), S. 121–135. --- Rez. von Florian Goldberg in: Deutschlandfunk Kultur Lesart vom 18. Januar 2025.
Jacob Grimm als Baltist. In: Deutsche Gelehrte und die baltischen Sprachen. Hrsg. von Christiane Schiller, Harald Bichlmeier und Silke Brohm. Hamburg: Baar 2024 (Schriftenreihe der Gesellschaft für Baltische Studien 5), S. 95–114.
Wilhelm Grimm kritisiert Homer. Literaturhistorische Etymologie am Beispiel der Sage von Polyphem. In: Wirkendes Wort 73 (2023), S. 411–436.
Nahe Fremde. Über August Wilhelm von Schlegels Vergleich altdeutscher und altindischer Literatur (Herzog Ernst, Ramayana). In: Wirkendes Wort 73 (2023), S. 207–221.
Das Moor in der deutschen Altertumskunde des neunzehnten Jahrhunderts. In: Kulturpoetik des Moores. Ressource, Phobotop, Reservoir. Hrsg. von Joana van de Löcht und Niels Penke. Berlin und Boston: De Gruyter 2023, S. 53–83.
In dubio pro editore. Zu Erika Thomallas Studie "Anwälte des Autors". In: Wirkendes Wort 72 (2022), H. 1, S. 137–150.
„Eine besonders begeistigte Individualität“. Neue Forschung zum Juristen und Philologen Karl Hartwig Gregor von Meusebach (1781-1847). (Rez zu: Dietrich Lückoff: Aus dem Leben und Kleben des Freiherrn Karl Hartwig Gregor von Meusebach. Stuttgart 2020.) In: IASLonline (24.03.2021). Online unter: http://www.iaslonline.de/index.php?;vorgang_id=4165
Gestaltungen der Fabel. Nacherzählungen und Inhaltsangaben der Brüder Grimm zwischen philologischer Praxis und literarischer Kleinform. In: Verkleinerungen. Epistemologie und Literaturgeschichte kleiner Formen. Hrsg. von Maren Jäger, Ethel Matala de Mazza und Joseph Vogl. Berlin und Boston: De Gruyter 2021 (Minima 1), S. 159–172. Rez. von Günter Rinke in literaturkritik.de am 10. Februar 2021.
Grimms Grammatikwerkstatt. Die Grimm-Benecke-Adversarien und ihre Bedeutung für die Überarbeitung der "Deutschen Grammatik" 1819–1822. In: Jacob Grimms Deutsche Grammatik. Ein Kasseler Beitrag zur Geschichte der deutschen Sprache. Hrsg. von Holger Ehrhardt unter Mitarb. von Marie-Louise Lange. Kassel: euregioverlag 2019, S. 59–84.
Grimms "Lieder der alten Edda". Neuere Untersuchungen zur skandinavistischen Fachgeschichte. In: Wirkendes Wort 68 (2018), S. 497–506.